FrauenForum OWL: Wie die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe Frauen im Handwerk OWL mit Mentoring empowert
- 26. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Mit einem Mentoringprogramm, Speed-Datings und generationenübergreifenden Tandems begleitet die HWK OWL Frauen im Handwerk OWL auf dem Weg zur Meisterin, Chefin oder ins Ehrenamt.
„Innovation im Handwerk, damit mehr Frauen Betriebe führen oder übernehmen“ bedeutet für uns... Frauen nicht in einer Sonderrolle zu sehen, sondern als selbstverständliche Gestalterinnen eines diversen und zukunftsorientierten Handwerks mit einem Mentoringprogramm von Frauen, mit Frauen und vor allem für das Handwerk zu empowern.
Umsetzungsreifer innovativer Handlungsansatz:
Mentoringprogramm im Rahmen des Formats FrauenForum der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld
Ziel:
Mit dem FrauenForum verfolgt die Handwerkskammer OWL einen bewusst niederschwelligen, flexiblen und lebensweltorientierten Ansatz, um Frauen für das Handwerk zu gewinnen sowie ihre Vernetzung und Sichtbarkeit zu stärken. Es erleichtert Frauen den Zugang zu Qualifizierung, Betriebsübernahmen und Ehrenamt.
Das FrauenForum fördert nicht „die eine Frau im Handwerk“, sondern unterstützt Diversität jenseits binärer Geschlechterkategorien und sensibilisiert für geschlechterspezifische Herausforderungen. Ziel ist die individuelle Förderung von Frauen mit Karriereperspektive im Handwerk und die Begleitung auf dem Weg zur Meisterin, Chefin oder ins Ehrenamt.
Umsetzungsschritte:
Auszubildende, Gesellinnen, Quereinsteigerinnen und Wiedereinsteigerinnen. Erfahrene Unternehmerinnen,
Meisterinnen und Ehrenamtliche werden als Mentorinnen gewonnen. Die Handwerkskammer OWL übernimmt die strukturierte Zusammenführung von Mentorinnen und Mentees mit dem Ziel hoher biografischer und fachlicher Passung (z.B. soziale, kulturelle Herkunft, Erwerbsbiografie) und Identifikationspotenzial. Matching erfolgt u. a. über Speed-Datings und Profile. Generationenübergreifende Tandems fördern Wissenstransfer und Wissenserhalt im Handwerk. Frauen in ländlichen Regionen werden durch regionale oder digitale Formate unterstützt. Ergänzend stärken Netzwerktreffen, Workshops und Austauschformate zu Vereinbarkeit, nachhaltiger Betriebsführung, Mitarbeitendenführung, Projektmanagement, New Work und strategischer Verantwortung die individuelle Förderung und den Abbau genderstereotypischer Vorurteile.
Kooperationen:
Partnerschaften mit den regionalen UFHs und Unternehmerinnenclubs geplant für Synergieeffekte
Zielgruppe/n:
mitarbeitende Ehefrauen/Töchter
Gesellinnen
Auszubildende
Wiedereinsteigerinnen
Migrantinnen
Finanzierung:
Eigene Mittel
Ressourcen:
2 Frauen
Nach erfolgreicher Umsetzung des Handlungsansatzes wird...
... es eine praxisnahe, niederschwellige und individuelle Möglichkeit des Wissenstransfers für Frauen im Handwerk geben.






