Frauenpower – Handwerk im Wandel: Wie die Handwerkskammer Cottbus Mädchen und Frauen im Handwerk Cottbus für Gründung und Nachfolge gewinnt
- 29. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Von Meisterinfoabenden und Sommercamps bis zum „Beruflichen Gymnasium PLUS Handwerk": Die HWK Cottbus baut Barrieren ab und ebnet Frauen im Handwerk Cottbus den Weg zur Unternehmerin.
Wir möchten einen Einblick ins Handwerk gewähren, Anreize schaffen und Barrieren abbauen, um insbesondere Mädchen und Frauen für den Weg zur Unternehmerin, Gründerin oder Nachfolgerin im Handwerk zu gewinnen.
Erprobter innovativer Handlungsansatz:
Frauenpower - Handwerk im Wandel.
Ziel:
Einblick ins Handwerk gewähren, Anreize schaffen und Barrieren abbauen, um insbesondere Mädchen und Frauen für den Weg zur Unternehmerin, Gründerin oder Nachfolgerin im Handwerk zu gewinnen.
Umsetzungsschritte:
Die Handwerkskammer Cottbus bietet regelmäßig Meisterinfoabende an, um über Meisterlehrgänge, Karrierewege und Perspektiven zu informieren sowie Unsicherheiten zu klären. In der Ansprache von Inhabern und Auszubildenden werden gezielt Frauen ermutigt. Ergänzend erfolgen Besuche in Meisterklassen mit Informationen zu Chancen, Vorteilen und Unterstützungsm.glichkeiten bei Gründung
und Unternehmensnachfolge. Partner wie Banken werden eingebunden, um praxisnahe Einblicke zu Finanzierungsfragen zu geben.
In Beratungsgesprächen werden individuelle Nachfolgelösungen entwickelt. Erfolgreiche Meisterabschlüsse werden bei Meisterfeiern gewürdigt und mit Informationen zu Gründung und Nachfolge verknüpft. Aktuelle Studien werden zur Sensibilisierung der Beratenden genutzt.
Zur Nachwuchsförderung bestehen Kooperationen, u. a. mit 4 Oberstufenzentren (seit 2017), BTU Cottbus-
Senftenberg, TH Wildau, ZDH und IHK Cottbus.
Schülerinnen und Schüler erwerben bereits im Abitur Module der Meisterausbildung, absolvieren eine verkürzte Berufsausbildung und können mit dem Gesellenbrief den Meistertitel erreichen. Aktuell werden 107 Mädchen begleitet.
Weitere Maßnahmen sind Wettbewerbe, Aktionstage, Sommercamps, das „Berufliche Gymnasium
PLUS Handwerk“ sowie Öffentlichkeitsarbeit mit Vorbildern aus dem Netzwerk „UnternehmerFrauen im Handwerk“.
Kooperationen:
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl ABWL insbesondere Plaung,
Innovation und Gründung; Gründungsservice der BTU; Lausitzer NachfolgeBus der BTU; Technische
Hochschule Wildau; alle regionalen Träger der „Lotsendienste“ in Südbrandenburg z. B. Startup Lausitz; 4 Oberstufenzentren in Südbrandenburg; verschiedene Innungen; Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH/ Regionalcenter Süd-Brandenburg; kommunale Wirtschaftsförder- gesellschaften; Wirtschaftsregion Lausitz GmbH mit Arbeitskreisen; Regionalen Rückkehrerinitiativen (bspw. Comeback Elbe Elster oder Heeme fehlste); BTU Cottbus Senftenberg; TH Wildau; ZDH; IHK Cottbus
Zielgruppe/n:
Gründerinnen und Nachfolgerinnen
Finanzierung
Eigene Mittel
Ressourcen:
2 Beraterinnen und 2 Berater für die Themen
Gründung sowie Unternehmensnachfolge
Abschließendes Statement.
Die Handwerkskammer Cottbus geht Kooperationen für Gründerinnen und Nachfolgerinnen ein.






