SIE übernimmt! Wie die Handwerkskammer Cottbus Frauen für die Betriebsnachfolge gewinnt
- vor 2 Tagen
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Mit Empowerment, Mentoring und der Nachfolgezentrale Brandenburg aktiviert die HWK Cottbus Gesellinnen, Wiedereinsteigerinnen und Migrantinnen als Nachfolgerinnen.
Frauen mit Verantwortung oder Qualifikation sollen sich als potenzielle Nachfolgerinnen und Führungskr.fte verstehen, Perspektiven entwickeln und Zugang zu Beratung, Qualifizierung und Netzwerken erhalten.
Umsetzungsreifer innovativer Handlungsansatz:
SIE übernimmt!
Ziel:
Frühzeitige Sensibilisierung und Aktivierung von Frauen im Handwerk – insbesondere mitarbeitende Ehefrauen und Töchter, Gesellinnen, Studentinnen, Absolventinnen, Wiedereinsteigerinnen und Migrantinnen – für die Betriebsübernahme. Frauen mit Verantwortung oder Qualifikation sollen sich als potenzielle Nachfolgerinnen und Führungskräfte verstehen, Perspektiven entwickeln und Zugang zu Beratung, Qualifizierung und Netzwerken erhalten. Gleichzeitig werden Angebote – v. a. der Nachfolgezentrale Brandenburg – sichtbar gemacht, Zugänge erleichtert und weibliche Nachfolge nachhaltig gestärkt.
Umsetzungsschritte:
Frühzeitige Ansprache potenzieller Nachfolgerinnen, auch ohne bisherige Führungsambition. Kombination von Impulsen zur Nachfolge (rechtlich, wirtschaftlich, organisatorisch) mit Austausch, Empowerment, Mentoring und Reflexion, unter Einbindung der Nachfolgezentrale Brandenburg und in Kooperation mit dem Projekt BOOST(H)ER.
Im Mittelpunkt steht die Sichtbarmachung verdeckter Potenziale sowie die Stärkung von Selbstwirksamkeit,
Kompetenz und Führungsrollen von Frauen im Handwerk.
Über niedrigschwellige, bedarfsorientierte, digitale und dezentrale Formate werden Frauen der Zielgruppe frühzeitig für eine Betriebsübernahme sensibilisiert und aktiviert. Aufbau nachhaltiger Netzwerke und Verknüpfung mit Begleitungsstrukturen der Nachfolgezentrale Brandenburg.
Generationendialoge, Tandem-Modelle, getrennte Reflexionsräume und transparente Übergabefahrpläne.
Integration von Digitalisierung als Zugang, Kompetenz und Führungsinstrument sowie Förderung gleichstellungsbewusster Unternehmenskultur.
Enge Kooperation mit Nachfolgezentrale Brandenburg, Wertewandel e. V. und BOOST(H)ER.
Kooperationen:
Gefächertes Partnernetzwerk, Kernpartner: Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern
Brandenburgs, Bürgschaftsbank Brandenburg.
BOOST(H)ER, Organisation Wertewandel e. V.
Technischen Hochschule Wildau, Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg
Geprüft werden Partnerschaften mit Verbänden, wie dem Verband deutscher Unternehmerinnen
(VdU), den Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) sowie regionalen Initiativen zur Förderung von
Frauen im Handwerk.
Offen für weitere Kooperationen mit Bildungsträgern, Beratungsinstitutionen, Kammern, Netzwerken
Zielgruppe/n:
mitarbeitende Ehefrauen/Töchter
Gesellinnen
Studentinnen/Absolventinnen
Wiedereinsteigerinnen
Migrantinnen
Finanzierung:
Projektförderung durch das Bundesland
Projektförderung durch die EU
Eigene Mittel
Die Sichtbarkeit von Handwerks-Chefinnen ist für uns wichtig, ...
... weil sie reale Vorbilder schafft, Mut zur Verantwortung macht & zeigt: Führung im Handwerk ist vielfältig, modern & weiblich. Sichtbarkeit verändert Wahrnehmung – & eröffnet Frauen konkrete Zukunftsperspektiven. Ganz nach dem Motto: „SIE übernimmt!“






