Starke Frauen für ein starkes Handwerk: Die Strategie der Handwerkskammer Hannover
- 12. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Mit kostenfreier Beratung, Programmen wie „Handwerk mit FiF" und gezielter Nachwuchsgewinnung fördert die Handwerkskammer Hannover Gründerinnen und Nachfolgerinnen.
Unsere Strategie ist die Förderung von Gründungen im Handwerk, insbesondere durch die gezielte Ansprache von Frauen als Gründerinnen und Nachfolgerinnen durch kostenfreie Beratungsangebote.
Erprobter innovativer Handlungsansatz:
Starke Frauen für ein starkes Handwerk.
Ziel:
Förderung von Gründungen im Handwerk, insbesondere durch die gezielte Ansprache von Frauen als Gründerinnen und Nachfolgerinnen. Dazu gehören kostenfreie Beratung, Sensibilisierung, Stärkung von Führungskompetenzen sowie die Erhöhung der Reichweite entsprechender Angebote.
Umsetzungsschritte:
Kostenfreie Beratungsangebote zur Gründung und Übernahme stehen allen Interessierten zur Verfügung. Beraterinnen der Handwerkskammer Hannover sensibilisieren Inhaberinnen frühzeitig für Nachfolgeoptionen und ermutigen, gezielt Frauen – etwa aus Belegschaft oder Familie – als Nachfolgerinnen einzubeziehen.
Die Sensibilisierung erfolgt auch im Unterricht angehender Meister*innen sowie durch kontinuierliche Gründungs- und Nachfolgeberatung. Netzwerke und Kooperationen (z.B. Unternehmerfrauen im Handwerk) werden aktiv eingebunden. Projekte wie „Nachfolgemoderation“ informieren über Karriereperspektiven und begleiten Frauen im Übernahmeprozess.
Programme wie „Handwerk mit FiF“ der 100%igen Tochtergesellschaft (Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH) bieten Weiterbildung, Coaching und Mentoring zur Stärkung von Persönlichkeit, Führung und überfachlichen Kompetenzen sowie zur Netzwerkbildung mit weiblichen Vorbildern. Formate wie „MeisterMeisterinnenClub“ und K.O.N.E.K.T fördern Austausch und Weiterentwicklung.
Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Nachwuchsgewinnung, insbesondere bei Schülerinnen, unterstützen die Ansprache potenzieller Nachfolgerinnen.
Die Zusammenarbeit aller Akteure wird positiv bewertet, zugleich wird eine größere Reichweite der Angebote angestrebt.
Kooperationen:
Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH; Wirtschaftsförderungsgesellschaft
hannoverimpuls GmbH, inkl. dem dortigen Bereich „Gründerinnen-Consult“; andere Handwerkskammern und handwerksnahe Forschungsinstitute (z.B. Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V.); Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik; weitere Institutionen im Bereich Wirtschaftsförderung und Landespolitik
In Planung: IKK Classic, Fluss Notfallbetreuung, Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, Koordinierungsstelle Frau und Beruf, Hannover Impuls Gründerinnenkonsult, Koordinierungsstelle Alleinerziehende
der Region Hannover, Familien-Servicebüro der Stadt Hannover, Handwerkskammer Berlin.
Zielgruppe/n:
Meisterinnen
weibl. Fach- und Führungskräfte im Handwerk
Gründerinnen und Nachfolgerinnen
Finanzierung:
Projekt- und Beraterförderung durch das Bundesland
Beraterförderung durch den Bund
Projektförderung durch die EU
Eigene Mittel
Ressourcen:
Frauen-Selbständigkeit: 2,5 Beratung, 1 Projekt,
1,0 FiF + Verweise
Abschließendes Statement:
Die Handwerkskammer Hannover verfügt über Ideen und Ziele zur Ansprache von (potenziellen) Chefinnen im Handwerk in der Verbindung mit den Themen Quereinsteigerinnen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit.






